Kühling, Wilfried - Die Beurteilung von Hoch- und Niederfrequenzimmissionen als Voraussetzung...


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Kühling, Wilfried - Die Beurteilung von Hoch- und Niederfrequenzimmissionen als Voraussetzung...

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Die Beurteilung von Hoch- und Niederfrequenzimmissionen als Voraussetzung für Vorsorge und wirksamen Gefahrenschutz

 

Prof. Dr.-Ing. habil. Wilfried Kühling, Leiter des Fachgebiets Raum- und Umweltplanung im Institut für Geowissenschaften und Geographie der Universität Halle-Wittenberg; Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des BUND; Vorsitzender des Wiss. Beirats der Deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie (DGUHT); Mitglied des Wiss. Beirats der Gesellschaft für die Prüfung der Umweltverträglichkeit

Prof. Dr. Kühling berichtet in diesem Vortrag über die gesundheitlichen Mehrfachbelastungen, der die Menschen in der heutigen Zeit fast permanent ausgesetzt sind und das gilt besonders für sozial schwache Bevölkerungsgruppen, die in Bereichen leben, die besonders stark belastet sind. Diese Mehrfachbelastungen, wie sie z. B. von chemischen Stoffen (Giften), physikalisch-chemischen Ursachen (Nanopartikel, Feinstäube, Asbest etc.), physikalischen Noxen (Lärm, elektromagnetische Felder, UV-Strahlung etc.) und endogenen Ursachen (z. B. psychischer Stress) ausgehen, destabilisieren den Organismus enorm, was letztendlich dann in der Volkskrankheit „Krebs“ und anderen Krankheiten sein Ende findet.
Wie kann nun der Staat die Menschen vor diesen vielfältigen Belastungen schützen? Er tut das in der Regel über die Festlegung von Grenzwerten, die dann von Herstellern, Betreibern etc. eingehalten werden müssen. Die Höhe dieser Grenzwerte entsteht mit Hilfe des Nachweises eines kausalen Bezugs zwischen Ursache und Wirkung bei einer einzelnen Belastungsart. Wilfried Kühling bezeichnet diese Vorgehensweise des Staates aber als unwissenschaftlich, da in unserer Umwelt ein Vielfalt von Belastungen und Wirkungen zusammenkommen und dieser „Wirkkomplex“ überhaupt nicht auf einen einzelnen kausalen Bezug heruntergebrochen werden kann.
Wenn aber eine Symptomatik bzw. Krankheit nicht auf eine einzelne kausale Ursache bezogen werden kann, dann ist die Ursache der Erkrankung, wie z. B. Mobilfunkstrahlung, radioaktive Strahlung durch Atomkraftwerke etc., nicht nachgewiesen, auch wenn eindeutig belegt ist, dass viele Menschen im Bereich dieser Anlagen eine eindeutige Symptomatik oder Krankheit entwickeln. Die Mehrfachbelastung der betroffenen Menschen durch verschiedene Noxen wird bei der Nachweisführung nicht berücksichtigt, obwohl diese sich synergistisch gegenseitig in ihrer Wirkung auf den Organismus verstärken.


Wie setzt der Staat die von der EU festgesetzte Verpflichtung zur Gefahrenvorsorge eigentlich um und warum gibt es hier hohe Defizite?
Wie hoch wären die Grenzwerte von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (z. B. Mobilfunk) unter dem Aspekt eines realistischen Vorsorgeprinzips eigentlich anzusetzen?
Wussten Sie, dass die EU die nichtthermischen Wirkungen von elektromagnetischen Feldern anerkannt hat?
Welche Problemstellungen und Belastungen ergeben sich eigentlich durch die Versorgung mit dem ganz normalen Haushaltsstrom, z. B. durch Hochspannungsleitungen bzw. durch die neu geplanten Gleichstromleitungen?
Wer definiert eigentlich, ob eine Studie verlässlich ist oder nicht?
Diese und viele andere Fragen werden im Vortrag beantwortet.

 

Vortrag in deutscher Sprache aus der Tagung "Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks. Ein Prüfstein für zeitgemäßen Gefahrenschutz." vom April 2014 in Würzburg. Laufzeit ca. 39 Min.

Dieses Video-Seminar ist sowohl als DVD, als auch als USB-Stick für Windows/Android oder MAC bestellbar. DVD liegt in PAL-SD vor, die USB-Stick Version in HD/1080p.

Zur Verhinderung von Raubkopien ist im Bild der USB-Stick-Version alle 10 Minuten der Name des Käufers für 15 Sekunden als dezente Einblendung sichtbar (personalisierte Version).
 

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